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Anwendungen

Überall dort, wo Menschen sich bewegen sollen.

Der Boden ist derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Räume, die Belastung, die geltenden Prüfnormen und die Frage, wer die Investition trägt.

Klinikflur mit Handlauf und durchgehendem Schutzboden
Pflege und Klinik

Bewohnerzimmer, Flure, Sanitärbereiche

Weniger Verlegungen ins Krankenhaus, weniger Fixierung, weniger Haftungsrisiko. Befahrbar für Pflegebett, Lifter und Reinigungsmaschine.

Wohnraum mit Schutzboden
Wohnen und Alltag

Zuhause und betreutes Wohnen

Damit der Weg zur Toilette nachts nicht zum Risiko wird. Auch raumweise umsetzbar, etwa nur im Schlafzimmer und im Bad.

Therapieraum mit Barren und Schutzboden
Therapie und Reha

Gangschule, Transfer, Mobilisation

Üben ohne Angst vor dem Boden, für Patientin und Therapeut. Der Boden bleibt stabil genug für Standsicherheit und Gleichgewichtstraining.

Bewegungsraum mit Sprossenwand und Schutzboden
Sport und Bewegung

Gymnastik, Kurse, Prävention

Standsicher beim Training, nachgiebig beim Aufprall. Für Bewegungs- und Nebenflächen, nicht als zertifizierter Wettkampf-Sporthallenboden.

Bewegungsraum einer Kita mit Schutzboden
Kita und Bildung

Gruppen- und Bewegungsräume

Fest beim Rennen und Bauen, nachgiebig beim Hinfallen. Für die Raumfläche, auf der der Alltag stattfindet.

Abbildungen zeigen Gestaltungsbeispiele. Vor Livegang durch Fotos einer Referenzeinrichtung oder durch Renderings ersetzen.

Wichtig zu wissen

Je nach Bereich gelten unterschiedliche Prüfnormen.

Zwei Einsatzbereiche sind besonders geregelt. Wir sagen das lieber im Erstgespräch als in der Ausschreibung.

Wettkampf-Sporthallen

Zertifizierte Hallensportböden werden nach DIN V 18032-2 und DIN EN 14904 geprüft, unter anderem auf Ballreflexion, Gleitverhalten und rollende Last. Ohne dieses Zertifikat bieten wir den Boden für Bewegungs- und Nebenflächen an, nicht für den Ligabetrieb.

Unter Spielgeräten in der Kita

Ab 60 cm freier Fallhöhe schreibt DIN EN 1176 einen stoßdämpfenden Boden vor, geprüft nach DIN EN 1177 über die kritische Fallhöhe. Solange diese Prüfung nicht vorliegt, ersetzt PreventiQs unter Klettergeräten keinen zertifizierten Fallschutz.

Alle übrigen Flächen

Für Wohn-, Pflege-, Therapie-, Gruppen- und Verkehrsflächen gelten die üblichen Nachweise für Objektbeläge: Brandverhalten, Rutschhemmung, Emissionen und Rolleneignung.

Wer trägt die Kosten

Auch die Finanzierung unterscheidet sich.

Stationäre Einrichtungen

In der Regel über Investitionskosten des Trägers. Für die Entscheidung zählt die Wirtschaftlichkeitsrechnung, nicht die Erstattungsfähigkeit.

Häusliches Umfeld

Eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse setzt eine Listung im Hilfsmittelverzeichnis voraus. Status klären.

Kliniken und Reha

Meist über das Investitionsbudget der Einrichtung, teils über Programme zur Sturzprävention.